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Arbeitsplätze, Naturschutz, Nachhaltigkeit

Mehr Natur in den urbanen Raum bringen, einen Ort der Begegnung schaffen und dadurch Menschen Arbeit geben: Der im Oktober 2020 eröffnete Wertschätzungsgarten, um den sich die  Natur.Werk.Stadt mit rund einem Drittel ihrer Mitarbeiter*innen in Graz kümmert, vereint diese Merkmale in einem richtungsweisenden Projekt. Beim gemeinsamen Besuch am 11. August 2021 waren sich Soziallandesrätin Doris Kampus und Umweltlandesrätin Ursula Lackner einig: „Gerade in Zeiten, in denen Nachhaltigkeit immer wichtiger wird, braucht es Projekte, die Umweltschutz und Arbeitsplätze miteinander verbinden“.

Das erste Wertschätzungszentrum Österreichs befindet sich im Grazer Bezirk Lend und wird durch Menschen mit erschwertem Zugang zum ersten Arbeitsmarkt bewirtschaftet und erhalten, die auf diese Weise berufliche Erfahrung sammeln und dadurch in weiterer Folge wieder in Anstellungen vermittelt werden können. Der interaktive Garten verbindet Generationen, fördert junge Menschen und will allen Besucher*innen die Möglichkeit eröffnen, in der gelebten Praxis zu erfahren, wie lebensnotwendig die Wertschätzung von Pflanzen und Tieren beim Umgang mit der Natur ist.

„Gerade während der Corona-Krise haben wir bemerkt, wie wichtig intakte Naturräume sind. Als Rückzugsort, zum Krafttanken, aber auch für die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln.“, leitet die steirische Naturschutzlandesrätin Ursula Lackner ein und führt weiter aus: „Damit das auch so bleibt, ist es wichtig, dass das Bewusstsein für den Wert von Naturräumen vermittelt wird. Das gelingt der Natur.Werk.Stadt hervorragend!“. Die steirische Soziallandesrätin Doris Kampus sieht dieses Projekt als Vorbild: „Der Wertschätzungsgarten zeigt, dass sich Arbeit und Umwelt sehr gut ergänzen können. Wir schaffen neue Jobs und leisten damit einen Beitrag zum Umweltschutz.“

Stellungnahmen:

Soziallandesrätin Doris Kampus: „Die Corona-Krise und ihre Folgen sind die größte Bewährungsprobe der letzten Jahrzehnte für die heimische Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. Es gibt derzeit aber ermutigende Signale. Zahlreiche Unternehmen sind wieder auf dem Erfolgsweg und auch die Zahl der Arbeitslosen geht zurück. Wir konzentrieren uns in den kommenden Monaten darauf, diese positive Entwicklung durch konjunkturbelebende Maßnahmen und eine gezielte Offensive zu unterstützen. Gerade im Wertschätzungsgarten wird gezeigt, dass sich Arbeit und Umwelt sehr gut ergänzen. Wir schaffen neue Jobs und schützen die Umwelt.“

Umweltlandesrätin Ursula Lackner: „Neben der Corona-Krise und ihren Folgen sind der Klimawandel und zunehmende Biodiversitätsverlust ebenso große Herausforderungen. Um ihnen etwas entgegenzusetzen, braucht es einen breiten Schulterschluss und breit gedachte Maßnahmen über die gewohnten Ressortgrenzen hinweg. Der Wertschätzungsgarten zeigt, wie das gelingen kann. Er leistet einen wichtigen Beitrag zum Naturschutz und unterstützt Menschen dabei, wieder in den Arbeitsmarkt zu finden.“

Daniela Zeschko, Projektleiterin der Natur.Werk.Stadt hosted by |naturschutzbund| Steiermark: „Wir alle sind aufgefordert, JETZT gemeinsam einen Beitrag für unsere Zukunft und Umwelt zu leisten. Wir alle können etwas beitragen! Die Natur.Werk.Stadt zeigt das vor und schafft mit sozialer Innovation Arbeitsplätze, bringt mehr Natur in die Stadt, sichert Naturräume und leistet Bewusstseinsbildung. Dabei setzen wir zu 100% auf Wertschätzung, Nachhaltigkeit und unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Unser Tun gelingt nur gemeinsam mit Kooperationspartner*innen und allen anderen Menschen, die uns unterstützen.“


Die Natur.Werk.Stadt ist ein St:WUK-Projekt der StAF – Steirische Arbeitsförderungsgesellschaft m.b.H. in Kooperation mit dem |naturschutzbund| Steiermark und wird mit finanzieller Unterstützung des AMS Steiermark, des Sozialressorts und des Umweltressorts des Landes Steiermark sowie durch Mittel des Europäischen Sozialfonds ermöglicht.

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