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Frauenpower für Frauen

Doris Kampus, steirische Landesrätin für Soziales, Arbeit und Integration und Regina Geiger, Geschäftsführerin der Steirischen Arbeitsförderungsgesellschaft, über Projekte, welche Menschen wieder Zugang zum ersten Arbeitsmarkt verschaffen, Perspektiven für arbeitslose Personen und die Herausforderungen für Frauen am Arbeitsmarkt:

„Wir haben zum Glück so wenig arbeitslose Menschen wie seit Jahrzehnten nicht mehr und viele offene Stellen. Jetzt wäre es verführerisch zu sagen: Es ist alles super. Wir brauchen nichts mehr machen. Das ist aber der falsche Weg.“, so Landesrätin Doris Kampus.

Auch, wenn sich der Arbeitsmarkt nach zwei Jahren Pandemie gut erholt hat, bleibt der anhaltende Fachkräftemangel bestehen. Wie im Interview von beiden Seiten betont wird, setzt hier die Arbeit der StAF an, indem sie Menschen einerseits in Projekte mit praxisnaher Beschäftigung bringt, und andererseits berufliche (Höher-)Qualifizierung durch ihre Arbeitsstiftungen ermöglicht.

„Die Qualifikation hat oberste Priorität. Das geschieht mit Stiftungen in den unterschiedlichsten Bereichen, wie etwa Digitalisierung oder Klima. Wir schauen uns dabei vor allem ganz genau die individuellen Schicksale hinter den Menschen an und welche Bedürfnisse sie haben. Nur so kann ein optimales Qualifizierungspaket zusammengestellt werden.“, betont Regina Geiger.

Diese Qualifizierung besteht bei der Offenen Regionalstiftung Steiermark und der Insolvenzstiftung Steiermark aus maßgeschneiderten Ausbildungen, die die Chancen am Arbeitsmarkt erhöhen; bei der noch recht jungen DIGI:Stiftung Steiermark finden die Qualifizierung praxisorientiert für Teilnehmer*innen und Unternehmen direkt im jeweiligen Unternehmen vor Ort statt. Das Ziel ist hier ein reguläres Anstellungsverhältnis nach Beendigung der Ausbildungsphase im selben Unternehmen.

„Eine Arbeit bedeutet natürlich Einkommen, ist aber noch viel mehr und einfach wichtig für den Selbstwert.“, so die Landesrätin.

Sowohl Doris Kampus als auch Regina Geiger betonen im Interview, wie wichtig vor allem die Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit ist; ein weiteres erklärtes Ziel stellt die Gleichstellung von Frauen auf dem Arbeitsmarkt dar, um finanzieller Abhängigkeit und Altersarmut dauerhaft entgegenzuwirken. Generell hat sich die StAF, unter deren Tätigkeitsbereich auch die St:WUK-Projekte fallen, schon im ersten Jahr ihrer Tätigkeit als solides Instrument etabliert, wenn es darum geht, Menschen auf verschiedene Weise wieder den Zugang zu einer Beschäftigung und somit auch zu einer stabilen beruflichen Identität zu ebnen.

 Das gesamte Interview ist in der Ausgabe März 2022 der „Steirerin“ auf den Seiten 96 und 97 zu finden.

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