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Wanderausstellung an der Universität Graz

2004 wurde in Kainach bei Wildon eine mehr als 3000 Jahre alte Begräbnisstätte entdeckt, die sich als eine der bedeutendsten jener Zeit im Südostalpenraum entpuppte. In den archäologischen Sammlungen der Universität Graz waren im März und April 2022 im Rahmen einer Wanderausstellung einige beeindruckende Funde aus diesem Gräberfeld zu sehen. „Das Bestattungsareal steht mit großer Wahrscheinlichkeit in Zusammenhang mit der Höhensiedlung am Wildoner Schlossberg“, sagt der Archäologe Christoph Gutjahr vom  Kulturpark Hengist, der die Schau zusammengestellt hat. Seit vielen Jahren erforscht er den spektakulären Fundort auch mit Unterstützung des gemeinnützigen Beschäftigungsprojektes der StAF in Kooperation mit dem Kulturpark Hengist.

Über 230 Gräber aus dem Zeitraum von etwa 1300 bis 600 v. Chr. wurden bislang geborgen. Die aktuelle Ausstellung zeigt vor allem das Inventar von Grab 42 aus dem 10. Jahrhundert v. Chr., das besonders reich ausgestattet war. Zu sehen sind unter anderem Keramikgefäße, Bronzeobjekte wie Messer, Ringe und Gewandnadeln, ein Rasiermesser und eine Feinmeißelklinge. „Der hier in einer Urne bestattete Tote war ein kräftiger Mann im Alter zwischen 31 und 50 Jahren, der – nach den Objekten, die ihm auf seine letzte Reise mitgegeben wurden, zu schließen – aus Oberitalien stammte oder enge Kontakte in diese Region pflegte“, weiß Gutjahr.

Gegenstände auch aus anderen urnenfelderzeitlichen Gräbern, die bei Wildon entdeckt wurden, lassen auf weitreichende Handels- und Kulturbeziehungen der lokalen Bevölkerung schließen. So zeigen sich Verbindungen zur Laugener Kultur in der Ostschweiz, in Liechtenstein, Vorarlberg, Nord- und Südtirol und im Trentino, zur Schlesischen Gruppe der Lausitzer Kultur in Südwestpolen und zum nördlichen Balkan.


Die Kooperation mit dem Kulturpark Hengist ist ein St:WUK-Projekt der StAF – Steirische Arbeitsförderungsgesellschaft m.b.H. und wird mit finanzieller Unterstützung des AMS Steiermark, des Sozialressorts des Landes Steiermark sowie durch Mittel des Europäischen Sozialfonds ermöglicht.

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